Wurde Geld von Ihrem Konto gestohlen? Haben Sie auf Nachfrage einer anderen Person Ihre Sicherheitscodes weitergegeben oder eine Transaktion mit Ihrer App itsme® bestätigt und den Verdacht, dass Ihre Bankdaten missbraucht wurden? Dann rufen Sie bitte sofort Fraudstop an. So kann Ihre Bank schnell eingreifen und weiteren Schaden begrenzen. Warten Sie nicht erst ab, denn je schneller Sie reagieren, umso besser sind Sie geschützt.
Fraudstop ist rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche erreichbar. So können potenzielle Opfer von Online-Betrug über eine zentrale Nummer ihre Bank erreichen, um ihre Apps sperren zu lassen. Je nach Bank erfolgt dies entweder über eine automatische Meldung von Fraudstop bei Ihrer Bank oder durch Weiterverbindung mit der Abteilung Betrugsbekämpfung Ihrer Bank. In diesem Fall ist es wichtig, bitte nicht aufzulegen, bis Sie mit Ihrer Bank verbunden sind. Die Bank wird dann alles in ihrer Macht Stehende tun, um die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen und Ihre Apps zu sperren.
Sind Sie Opfer eines Online-Betrugs geworden und möchten Sie Ihre Banking-Apps bei mehreren Banken sperren lassen? Das können Sie, aber dann ist es wichtig, dass Sie beide Banken kontaktieren. Fraudstop kann Sie nur jeweils mit 1 Bank verbinden. Anschließend müssen Sie sich noch bei der anderen Bank melden, indem Sie erneut bei Fraudstop anrufen oder die direkte Nummer der Abteilung Betrugsbekämpfung Ihrer Bank wählen.
Ja, Fraudstop ist auch rund um die Uhr aus dem Ausland erreichbar, unter folgender Nummer: 0032 (0) 78 170 170.
Bringen Sie bei Ihrer Anzeige so viele Angaben und Beweise wie möglich mit: Ihre Bankdaten (Kontonummer, missbrauchte Karte(n), Übersicht der betrügerischen Transaktionen) sowie alle Informationen zu dem Betrugsfall (E-Mails, SMS, Websites, Kontaktangaben usw.). Bewahren Sie alles möglichst digital auf und bringen Sie gegebenenfalls auch Ihr Gerät mit, falls Software installiert wurde. Schauen Sie sich auf jeden Fall den Flyer an, um einen vollständigen Überblick zu erhalten, was Sie am besten mitbringen.
Betrüger nutzen menschliche Eigenschaften aus, die wir alle haben, wie Neugier, Angst, Vertrauen und Geldgier. Dabei greifen sie aktuelle Ereignisse auf, missbrauchen das gewonnene Vertrauen und erzeugen durch Zeitdruck ein Gefühl der Dringlichkeit. Betrüger wenden hinterhältige Tricks an, durch die man schneller in die Falle tappt.
Bei Verlust oder Diebstahl Ihrer Bankkarte oder Ihres Geräts (Smartphone, Tablet, Wearable usw.) sollten Sie sich sofort an Card Stop wenden. Auch wenn Sie andere Zahlungsmittel sperren möchten – z. B. Karten, Essensgutscheine oder Apps wie Google Pay, Payconiq oder Apple Pay – sind Sie bei Card Stop an der richtigen Adresse.
Wir erledigen immer mehr Dinge online, ob Einkäufe, die Steuererklärung, den Verkauf eigener gebrauchter Sachen oder eben auch Bankgeschäfte. Das macht das Leben einfacher, erhöht aber auch das Betrugsrisiko: Fake-Mitteilungen „Ihrer Bank“ oder einer „Behörde“, gefälschte Online-Shops und irreführende Werbung in den sozialen Medien tauchen immer häufiger auf. Betrüger nutzen Ihr Vertrauen geschickt aus: Sie geben sich als vertrauenswürdiger Absender aus, üben Druck aus („Bitte sofort antworten“), verwenden persönliche Informationen, die sie online gefunden haben, und versenden Nachrichten, die auffallend echt und professionell wirken – oder sie locken mit schönen Versprechungen oder schnellem Geld.
Belgische Banken investieren jedes Jahr erhebliche Summen in die Sicherheit ihrer Produkte und Systeme. Dazu setzen sie eine ganze Reihe von Maßnahmen ein: von der kontinuierlichen Überwachung durch Cyber-Experten (wodurch etwa 75 % der betrügerischen Überweisungen erkannt, gestoppt oder wiederbeschafft werden) bis hin zu strengen Sicherheitsvorkehrungen wie der Zwei-Faktor-Authentifizierung, der Kontrolle zur Übereinstimmung von Name und Kontonummer oder der Sperrung betrügerischer Websites. Kunden werden durch Limits, Wartezeiten bei Limit-Erhöhungen, Benachrichtigungen im Fall verdächtiger Aktivitäten und Bestätigungen über itsme® zusätzlich geschützt, während die Banken bei Betrugsverdacht rund um die Uhr erreichbar sind und sich weiterhin für die Sensibilisierung und Aufklärung einsetzen.
Dennoch können Banken nicht alleine jeden Betrug verhindern. Kriminelle nutzen oft Kanäle außerhalb des Bankwesens, wie Phishing-E-Mails, Telefonanrufe oder soziale Medien. Daher ist eine umfassende Zusammenarbeit mit Behörden, Polizei und Justiz, aber auch mit Telekommunikationsanbietern, Internetprovidern, Handelsplattformen sowie Technologie- und Social-Media-Unternehmen erforderlich, damit jeder Beteiligte zu einem besseren Verbraucherschutz beiträgt.
Online-Banking muss sicher sein. Ihre Bank spielt dabei eine wichtige Rolle, aber Sie selbst ebenso. Wenn Sie die folgenden Tipps befolgen, sind Sie besser vor Betrug geschützt.
- Halten Sie Ihre Sicherheitscodes streng geheim.
- Lassen Sie niemals eine andere Person Ihre Zahlungskarte benutzen.
- Sorgen Sie dafür, dass das Gerät, das Sie für Ihre Bankgeschäfte nutzen, gut gesichert ist (Updates).
- Überprüfen Sie regelmäßig die Bewegungen auf Ihrem Konto.
- Fällt Ihnen etwas Verdächtiges auf? Rufen Sie Fraudstop an.
Gehen Sie niemals auf solche Bitten und Aufforderungen ein. Eine Bank wird Sie niemals nach persönlichen Daten fragen (PIN-Codes, von Kartenlesegeräten generierte Codes usw.) oder Sie auffordern, Transaktionen über itsme® zu bestätigen. Nicht per Telefon und auch nicht über E-Mail, WhatsApp oder soziale Medien. Ihre Bank wird Sie niemals danach fragen.

